Lean Construction: Wie gelingt Ihnen der Einstieg in die digitale Welt?

Vielleicht fragen Sie sich, was Lean Construction und BIM miteinander zu tun haben. Im Schnittpunkt der beiden Methodiken steht der BIM Manager. Der BIM Konstrukteur oder BIM Designer hat seine CAD-Software und der BIM Koordinator prüft mit einer entsprechenden Software die BIM Modelle auf ihre Schwachpunkte. Der BIM Manager muss Teams organisieren und macht dies am elegantesten mit Lean Construction und wenn schon denn schon mit einer digitalen Variante.
Ich beschäftige mich seit drei Jahren mit dieser Frage. Seit zwei Jahren setze ich mich damit praktisch intensiv auseinander. Ich habe mit vielen Firmen gesprochen, habe deren Bemühungen erlebt und diverse Projekte und Szenarien praktisch begleitet. Jeder Kunde ist einzigartig, jedes Projekt ist einzigartig und doch gibt es viele Parallelen in der Vorgehensweise und in den Verhaltensmustern.

Status Quo
Jedes Unternehmen ist in der Struktur einzigartig. Jeder Mitarbeiter verfügt über ein einzigartiges Wissen. Jedes Unternehmen hat seine Workflows. Aber irgendwann fällt die Entscheidung Lean Construction einzuführen und zu nutzen.
Unternehmen organisieren von Anbeginn an Projekte und setzen dabei nach und nach unterschiedliche Softwareprodukte zur Unterstützung ein. Die Klassiker arbeiten nach der Methode des kritischen Pfades (CPM).
Bei allen Unternehmen erfolgt der Umstieg im laufenden Prozess während das Tagesgeschäft bewältigt werden muss.

Wissen
An diesem Punkt kann ich die Unternehmen in zwei Gruppen einteilen. Die eine Gruppe hat noch keine Erfahrung mit Lean Construction gemacht, während die andere Gruppe bereits Schulungen absolviert hat und in Projekten durch einen Coach begleitet wird. Die Coaches beherrschen die Methodik, sind aber in der Regel unerfahren im Umgang mit Software.

Trial-Versionen
Nun entsteht der Wunsch Lean Construction auch digital anzuwenden. Mit den unterschiedlichen Voraussetzungen durchforsten die Unternehmen das Internet und finden dort momentan eine relativ begrenzte Zahl von Softwareherstellern. Große und bekannte Softwarehersteller sind nicht darunter.
Ein Download oder eine Online-Registrierung ist schnell gemacht. Nach kurzer Zeit öffnen Sie die Benutzeroberfläche und erstellen die erste Aufgabe…… Nun müssen wir aber differenzieren. Haben Sie Vorwissen in Lean Construction oder nicht? Wenn nein, dann bewegen Sie sich auf einem minimalen Level und stoßen sehr schnell an Ihre Grenzen. Dann brechen Sie den Test ab und legen den Umstieg erst einmal wieder in die Warteschleife oder Sie begnügen sich mit dem untersten Level, der dann aber nicht auf Ihre Projekte sinnvoll anwendbar ist.
Wenn Sie ein Vorwissen haben, dann agieren Sie auch mit Boards. Ihr Board hängt an der Wand und hat eine bestimmte Struktur. Sie besteht nicht nur aus vertikalen Einteilungen, sondern auch aus horizontalen. Hinzu kommt, dass Sie auf der Basis Lean Construction oder Last Planner® geschult worden sind. Nun bemühen Sie sich, das Erlernte auf die Software zu übertragen. Früher oder später werden Sie scheitern.

Software
Früher war es so, dass die Anschaffung von Software und Hardware sehr kostspielig war. Jeder Anbieter war auch gleichzeitig Ihr Berater. Im Zeitalter von Smartphone, Tablet, Apps und sozialen Netzwerken denken viele Unternehmen und Anwender, dass sie auf Berater verzichten können. Wenn es um neue Technologien und Inhalte oder um einen Strategiewechsel geht, funktioniert es nicht ohne externe Hilfestellungen.
Die digitale Lean Construction Welt entwickelt sich gerade. Ihre klassischen IT-Berater reden über BIG-Data, Cloud und BIM. Von dieser Materie verstehen sie nichts. Ich muss darüber immer ein wenig schmunzeln. Jedes IT-Unternehmen macht Projekte. In der Regel werden die Projekte aber über CRM-Systeme und aus kaufmännischer Sicht gesteuert. Eine effiziente und produktivere Projektsteuerung, mit der Teams organisiert werden können, kommt den meisten nicht in den Sinn. Leider werden aber gerade an dieser Stelle knapp kalkulierte Gewinne verschenkt.
Nachdem Ihre IT-Berater nicht weiterhelfen können, sprechen Sie Ihre Lean Construction Coaches an. Ihre Coaches testen vielleicht auch im Stillen Softwareprodukte. Sie legen sich aber nicht fest, noch nicht oder vielleicht auch nie. Sie wollen unabhängig und neutral bleiben. Es ist ihr gutes Recht als Berater. Nur diese Einstellung hilft den Anwendern nicht bei der Auswahl von geeigneter Software.
Aber wer kann Ihnen jetzt helfen? Sie haben es sich vorgenommen, Lean Construction digital umzusetzen. Es bleibt Ihnen nichts weiter übrig, als einen direkten Kontakt zu den kleinen Softwareherstellern aufzunehmen.

Sie können auch gern bei mir anfragen. Ich beschäftige mich mit den entsprechenden Softwareprodukten seit über zwei Jahren. Allerdings möchte ich betonen, dass ich nicht mehr neutral bin. Ich habe mich für ein Softwareprodukt entschieden. Für meine Entscheidung gibt es viele Gründe. Zwei waren entscheidend: Die Softwarebasis ist modern, umfangreich und technologisch weit vorn. Gleichzeitig habe ich die Möglichkeit, intensiv mit der Softwareentwicklung zusammenzuarbeiten.

Knackpunkt
Die größte Herausforderung der Mehrzahl der „Digital-Willigen“ ist, die bisherige Prozessstrategie auf eine digitale Lean Construction Strategie zu übertragen. Die Grafik dieses Artikels sagt bereits einiges. Sie beinhaltet aber mehrere Schritte. Den Umstieg der CPM-Methode auf die Methode Lean Construction und den Umstieg auf die digitale Welt. Aber das ist noch nicht alles.
Das Board mit den Klebezetteln im Besprechungsraum gibt nur das Ergebnis Ihrer Besprechungen wieder, die Sie nach der Lean Construction Methodik geführt haben. Wenn Sie digital arbeiten wollen, dann müssen Sie auch einen großen Teil dieser Diskussion digital abbilden. Gleichzeitig wollen Sie aber nicht auf die erlernte Sichtweise bzw. auf das Ergebnis an der Wand im Besprechungsraum verzichten. Sie brauchen deshalb eine Software, in der Sie in unterschiedlichen Ansichten aktiv und flexibel arbeiten können.
Es ist, als wenn Sie bei der Auswahl der Software auf einen hohen Berg steigen. Ganz oben wird die Luft immer dünner. Die meisten Softwareprodukte sind nicht dazu in der Lage, Ihre Projekte und Prozesse entsprechend abzubilden. Hinzu kommt, dass viele Anwender auch noch nicht in der Lage sind, entsprechende Software für Lean Construction zu beurteilen, weil sie gerade erst die Methodik auf manueller Basis erlernen oder erlernt haben.

Coaching
Unternehmen suchen sich einen Lean Construction Coach, um die Methodik in den Unternehmen einzuführen und die Unternehmen in den Projekten zu begleiten. Ausgestattet mit einem guten Basiswissen suchen die Unternehmen nach digitalen Lösungen und testen Softwareprodukte als Trial-Versionen. Alle kommen aus unterschiedlichen Gründen nur bis zu einem bestimmten Punkt und geben auf.
Um Lean Construction ernsthaft zu digitalisieren, benötigen Sie einen digitalen Berater und Coach. Die Mehrzahl der Softwarehersteller bietet diese Services nicht an. Die Hersteller wollen nur das Produkt verkaufen, wie es ist.
Ich bin einer der wenigen, die sich bisher auf das digitale Coaching spezialisiert haben. Ein digitales Coaching in kleinen regelmäßigen Einheiten ist sehr sinnvoll. Sie haben Ihr Tagesgeschäft und die Einführung einer digitalen Methodik läuft nebenbei. Imaginäre Testprojekte bringen am Ende nichts. Sie müssen schon den Mut haben, nach einem kurzen Einstieg in die Software mit einem Projekt aktiv zu beginnen. Ihr digitaler Coach kann Ihnen helfen und Sie unterstützen.
Im Rahmen meiner Coaching Aktivitäten komme ich mit meinen Kunden intensiver ins Gespräch. Die meisten wollen ein digitales Lean Construction und ihre Prozesse in ihre existierende digitale Welt integrieren. Da reicht es nicht, wenn Sie als Berater Lean Construction beherrschen. Entscheidend ist da auch, dass Sie das vielfältige aktuelle Softwareangebot auf dem Markt kennen. Wenn dann Kunden über integrierte Lösungen sprechen, dann muss der Softwarehersteller auch die Bereitschaft haben, bei der Umsetzung mit zu helfen. Da bleiben nicht viele Anbieter übrig.

Ihr erfolgreicher Einstieg

  • Egal ob Sie Ihr erstes BIM-Projekt oder Bauprojekt mit Lean Construction digital begleiten wollen, benötigen Sie ein genügend großes Zeitfenster, um eine sinnvolle Entscheidung für den grundsätzlichen Einsatz zu treffen. Ich halte 6 Monate für sinnvoll. Die Mietkosten für die Software sind erschwinglich.
  • In den ersten zwei Monaten empfehle ich eine wöchentliche 1,5-stündige Online-Sitzung zur Einführung der Software und zur gemeinsamen Aufbereitung Ihrer Prozesse. Wir suchen gemeinsam ein geeignetes Projekt. Die zwei Monate sind Erfahrungswerte. Das eine Unternehmen benötigt mehr und das andere weniger.
  • Nach der Einführungsphase können wir immer dann, wenn es notwendig ist, kurzfristige Online-Termine ansetzen. Da ich als Beobachter online im Projekt mit dabei bin, kann ich mir Ihren Status Quo jederzeit ansehen. Insgesamt empfehle ich den Abschluss eines Dienstleistungsrahmenvertrages. Die Konditionen sind festgelegt und es müssen nicht bei jeder Aktivität die Preise diskutiert werden.

Nach 6 Monaten können Sie mit Sicherheit eine fundierte Entscheidung treffen, ob Sie einerseits Lean Construction digital und andererseits auch mit der eingesetzten Software weiterarbeiten wollen.
Wenn Sie jahrelang erfolgreich mit einem IT-Partner oder seit einigen Wochen mit einem Lean Construction Coach zusammenarbeiten, dann können wir Ihre Partner gern in die Einführung mit einbeziehen. Ich bin für eine Zusammenarbeit offen.

Mein Angebot an Berater und Coaches
Wenn sich durch meinen Artikel klassische IT-Berater oder Lean Construction Coaches angesprochen fühlen, dann kontaktieren Sie mich doch einfach. Ein digitaler Coach kann nicht zu viele Projekte unterstützen. Ich helfe den Lean Construction Coaches dabei, ihr digitales Wissen zu erweitern und den IT-Beratern öffne ich das Fenster in eine neue Welt der digitalen Projektorganisation.

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